> Friedhofskultur
Donnerstag, 3. November 2016
Gert und Ursula Voss
feuerlibelle, Donnerstag, 3. November 2016, 18:01
Der schönste Platz für die Ewige Ruhe unter den Ehrengräbern. Gert Voss galt als einer der größten Schauspieler der Gegenwart.



Nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit für diese berührende Erzählung der Tochter Grischka Voss.

http://diepresse.com/home/leben/mensch/4856119/Grischka-Voss-uber-das-Sterben-ihrer-Eltern#

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Dienstag, 1. November 2016
Allerheiligen und Allerseelen 2016
feuerlibelle, Dienstag, 1. November 2016, 00:47
Die Totenstille, eine Welt voll Ruhe.





Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Sonntag, 30. Oktober 2016
Friedhof Simmering
feuerlibelle, Sonntag, 30. Oktober 2016, 15:11
Der Friedhof um die Altsimmeringer Pfarrkirche St.Laurenz wurde spätestens Ende des 14.Jahrhunderts angelegt, allerdings scheint der Kirchberg schon in römischer Zeit als Siedlungs- und Begräbnisstätte gedient zu haben.



Anläßlich der Josephinischen Friedhofsreformen richteten die Bürger von Simmering eine Petition an den Kaiser - und, der alter Bergfriedhof durfte bestehen bleiben.





Der sogenannte Alte Teil, im Jahr 1876 unter dem Kirchberg angelegt, enthält noch einige schöne alte Gräber des Simmeringer Bezirkbürgertums. Am Fuße des Kirchberges befindet sich auch die 1869 errichtete neugotische Grabkapelle der Familie Rinnböck, die sich seit 1999 im Eigentum der Stadt Wien befindet und von 2011 bis 2012 saniert wurde. Seither ist das Erdgeschoß der Kapelle mit dem Altar erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich.









Restaurierte Grabstätte von Gregor Grill (1834-1894), Bürgermeister von Simmering 1886 bis 1889.

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren



Sonntag, 3. Januar 2016
Grabmal für Barbara Prammer
feuerlibelle, Sonntag, 3. Januar 2016, 22:11
Die für Ehrengräber zuständige Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) hat sich viel Zeit gelassen, um für unsere am 2.August 2014 verstorbene große Demokratin, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, ein würdiges Grabmal aufzustellen.
Als ich zwischen den Weihnachstfeiertagen meine zu früh verstorbenen Freunde und Bekannte auf dem Zentralfriedhof besucht habe, wollte ich meinen Augen nicht glauben – das Christkind hat ein Grabmal gebracht. Danke!

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Donnerstag, 13. August 2015
Friedhof Grinzing
feuerlibelle, Donnerstag, 13. August 2015, 20:00
Der Grinzinger Friedhof wurde 1829 eröffnet und umfasst eine Fläche von 45.265 qm mit 5.100 Grabstellen. Eine wirklich schöne beschauliche letzte Ruhestätte – obwohl der ansteigende Weg dorthin An den Langen Lüssen für die Lebenden ein wenig beschwerlich ist. Ich würde ihn in die Kategorie der Bergfriedhöfe reihen, in etwa vergleichbar mit dem wunderschönen terrassierten Ober St.Veiter Friedhof.







Der stimmungsvolle Grinzinger Friedhof hat mich gleich beim Betreten in seinen Bann gezogen und im wahrsten Sinne der Wortes verzaubert. Obwohl ich vorher noch nie dort war, hat sich mein erster Erkundungsspaziergang wie ein Besuch bei lieben alten Bekannten angefühlt. Unglaublich.
Es war auch keine Orientierungstafel notwendig, wie sonst bei anderen Friedhofsbesichtigungen, weil ich immer ein Grab mit einer bekannter Seele entdeckt habe, die mich quasi weitergereicht hat. Ich war von der atemberaubenden Stimmung so beeindruckt, dass meine Selbstgespräche gar nicht aufgefallen sind. Erst beim Grab von Martin Flosmann hörte ich mich sagen: jö, schau, der ruht auch hier. Achgott, wie oft er uns im Simpl zum Lachen gebracht hat. Seine lustigen Anekdoten waren plötzlich allgegenwärtig.

Wenn ich meinen unfrisierten Phantasiegedanken folge, so ist der Grinzinger Friedhof der ideale Treffpunkt der Wiener Gesellschaft nach dem Tod. Zu Lebzeiten hat man sich bei so manchen berühmten Nobelheurigen in Grinzing auf ein gutes Tröpferl getroffen, Wiener Lieder gesungen, das Glücksgefühl genossen und den Tod besungen. Von Grinzinger Heurigen zum Grinzinger Friedhof ist es nicht mehr weit. Zweimal rechts um die Kurve und dann ansteigend geradeaus hinauf. Dass diesen beschaulichen Ort so viele bekannte liebenswerte Promiseelen zu ihrer letzten Ruhestätte auserkoren haben, wird schon mehrere Gründe haben. Jedenfalls, ich kann mir lebhaft ausmalen, dass es zwischen den Gräberterrassen lustig zugeht, wenn Peter Alexander seine Best Of auflegt und Attila Hörbiger mit seiner Paula Wessely im Chor mitsingen, die Gnädigste von Kálmán in erster Reihe fußfrei ihr verrutschtes Hütchendeko zurecht rückt, und die feine, stets elegante Alma Mahler-Werfel aus ihrer Loge applaudiert.
Der Grinzinger Friedhof ist kein trauriger Friedhof, es ist ein Ort der Begegnung, wo die Seelen ihre heile Welt und die Geselligkeit weiterhin hochhalten. Die Wiener Gemütlichkeit stirbt nie!



Der Grinzinger Friedhof wird als Patrizierfriedhof oder Nobelfriedhof bezeichnet und hat auch künstlerisch viel zu bieten: Biedermeier, Historismus, Jugendstil und die Moderne. Werke großer Bildhauer werde ich hier in Textfluss und Kommentaren mit Bebilderung zum jeweiligen Grab, anführen. Beeindruckend sind die Mausoleen sowie unzählige monumentale Gruft- und Grabanlagen, die vom Reichtum des Bürgertums und Adels zeugen. Den Grinzinger Friedhof muss man gesehen haben...



Noblesse oblige.....





Quelle: Friedhöfe Wien, Kunst und Kultur in Wien, Wiener Friedhofsführer; Photos: Privatarchiv

Permalink (19 Kommentare)   Kommentieren



... ältere Einträge